Tipps zur Selbstliebe – Folge 1

Selbstliebe

Egoistisch sind wir nicht deshalb, weil wir uns selber zu sehr lieben, sondern weil wir uns zu wenig lieben. Wenn wir uns beispielsweise im tiefsten innern ungeliebt fühlen, uns aber um dieses Gefühl nicht kümmern, weil wir es verdrängt haben, dann werden wir bedürftig, gierig, ja süchtig sein nach der Liebe anderer. – Safi Nidiaye, Das Tao des Herzens

Selbstliebe also ist die Devise – aber wie geht das mit der Selbstliebe…? Oftmals werden Ratschläge gegeben, die für meine Begriffe viel zu abstrakt sind. (z.B. nimm dir jeden Tag 15 min Zeit für dich selbst.) Was mach ich denn da? Hab ich da Lust drauf? Macht das Spaß?

Deshalb beginnt heute meine Serie Praktische Tipps zur Selbstliebe und Empathie. Ganz nach dem Motto: Verzeihe dir selbst, erst dann kannst du anderen verzeihen.

Dies ist der erste Teil:

Ein Mönch fragte: Ist nicht Erbarmen ein Merkmal des Zen-Jüngers? Der Meister antwortete: So ist es. Der Mönch fragte weiter: „Man nennt die Begierden der sechs Sinne die sechs Räuber. Wenn diese Räuber auf einen Mönch einstürmen, was soll er tun?“ Der Meister antwortete: „Erbarmen zeigen.“

Mein bester Freund war erst kürzlich bei mir und zu mir wie der Meister zu dem Mönch: Ich fragte ihn: Ich bin in letzter Zeit nachmittags schon so müde. Was kann ich da tun?“ Mein Freund sagte: „Zeige Erbarmen, dein Körper will Ruhe, gib ihm Ruhe und leg dich hin.“ Ich war sprachlos.

Tipp1:

Behandle dich selbst wie deinen besten Freund

Die wichtigste Beziehung im Leben ist die Beziehung zu sich selbst. Aus dem Grund könntest du dich als allererstes selbst zu deinem besten Freund machen.

Kritisierst du ständig deine Freunde?
Unterstützt und respektierst du nicht die Entscheidungen deines besten Freundes?
Bist du nicht in schweren Zeiten für deine Freunde da?
Also warum sollten du dich selbst nicht so behandeln?

 

Tipp2:

Lobe dich – Sei stolz auf dich selbst

Findest du 5 Dinge auf die du heute, in der letzten Woche oder im letzten Monat stolz warst? Warum fällt es uns so schwer Dinge zu finden, auf die wir stolz sind? Fehler und Irrtümer würden dir schneller einfallen, was. Erinnere dich zurück, was hast du in der Vergangenheit bewältigt, worauf du heute stolz sein könntest? Wenn dir nichts oder nicht ganz fünf Dinge einfallen, was müsste passieren, damit du stolz auf dich bist. Was sind die Kriterien dafür? Wie hoch liegt deine Messlatte? Musst du wirklich so streng mit dir sein? Was würde passieren wenn du die Messlatte tiefer legen würdest?

Lobe dich dafür, auch in Zukunft. Wenn dir etwas gelingt, sprich darüber. Erzähle es anderen. Du musst nicht prahlen damit, sondern erzähle anderen: „Ich war vor einer grossen Herausforderung gestanden, ich wusste nicht ob es gut geht. Ich habe mir ein Herz gefasst und siehe da……!“ Diese Art von Geschichten werden die, denen du es erzählst, lieben.

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